Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lisa Stoye

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Projektansatz und -transfer

Bei MINTzi handelt es sich um ein BMBF-gefördertes Projekt innerhalb der Fördermaßnahme „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Bildung" im Förderbereich „Erfolg mit MINT-Neue Chancen für Frauen". Die Förderdauer erstreckt sich von Januar 2019 bis Dezember 2021.

Während dieser Zeit ist es unser Ziel ein Angebot für Schülerinnen ab der 10. Klasse zu etablieren, welches den Teilnehmerinnen die Aktualität und die Vielseitigkeit des Themas MINT näherbringt, um so bei den Schülerinnen ein Interesse zu erzeugen und zu festigen, welches die spätere Entscheidung für einen MINT-Studiengang nachhaltig positiv beeinflusst.

Ausschlaggebend für die Projektidee ist der auffallende Unterschied der hohen Anzahl weiblicher Studierender in den Studiengängen der Agrar- und Ernährungswissenschaften im Vergleich zur geringen Anzahl in den „reinen" MINT-Fächern, wie Mathematik, Physik oder Informatik. Grundannahme dafür ist der stärker empfundene Bezug zu lebenspraktischen Themen in den Agrar- und Ernährungswissenschaften, welche allerdings verschiedene MINT-Fachbereiche bündeln.

Die Grundidee des Projektes sieht demnach eine entsprechende Ausrichtung der Fragen des Korrespondenzzirkels an den interdisziplinären Themenschwerpunkten der Agrar- und Ernährungswissenschaften vor, um dadurch interessierte Schülerinnen „abzuholen".

Unser Angebot steht bundesweit zur Verfügung und wird webbasiert realisiert. Zudem schaffen wir weibliche Rollenvorbilder durch die Betreuung in Form von weiblichen Mentorinnen, um so die Stereotypisierung von Berufen und Studiengängen aufzubrechen.

Durch die Förderung des persönlichen Austausches der Teilnehmerinnen untereinander (u.a. im Zuge von Vor-Ort-Veranstaltungen) möchten wir ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen, welches eine emotionale Bindung an das Thema MINT zusätzlich fördert.

Eine übergeordnete Absicht des Projektes ist es, Konzeption und Umsetzung des MINT-Korrespondenzzirkels übertragbar zu machen, um auch anderen Hochschulen und Universitäten eine Nutzung des Modellprojekts der Korrespondenzzirkel zu ermöglichen. Im Zuge dessen organisieren wir u.a. jährliche Transfer-Workshops,  zu denen alle Interessent*innen herzlich eingeladen sind, die mehr zum  Ablauf des Korrespondenzzirkels, der Organisation und den  Herausforderungen eines solchen Angebots erfahren möchten.

Wenn Sie Interesse an einem entsprechenden Workshop haben, dann kommen Sie auf uns zu. Gerne organisieren wir individuelle Workshops auch bei Ihnen vor Ort. Alternativ bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Hospitation bei uns an der Uni Halle.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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